heute morgen dann von einem ziehen in der schulter aufgewacht: auf dem bauch liegend; die linke hand eine pfote des katers,
die rechte das vorderrad des neuen bikes umfassend.
Dienstag, 2. Oktober 2007
Montag, 1. Oktober 2007
at the gym (viii).

[ready to spin.]

[immer noch sehr rund, alles. aber trotzdem sehr viel besser als noch letztes jahr. das soll ich gewesen sein?]
da steht ein pferd auf dem flur bike im zimmer.
es ist schwarz, es glänzt, es ist sexy, es passt mir perfekt und es ist meins.
und fürs erste wohnt es vor dem bücherregal - wenn ich es schon nicht mit ins bett nehmen kann, soll es wenigstens das erste sein, was ich sehe, wenn ich morgens aufwache.
[heimweg: nur umwege. dreimal um den stühlingerpark herum, zweimal mittendurch über die wiesen. viermal über die blaue brücke, vier mal die treppen am einen ende der brücke runter. durch jede auffindbare seitenstraße, durch schlaglöcher und über bordsteine. hell yeah.]
[fotos? bald.]
und fürs erste wohnt es vor dem bücherregal - wenn ich es schon nicht mit ins bett nehmen kann, soll es wenigstens das erste sein, was ich sehe, wenn ich morgens aufwache.
[heimweg: nur umwege. dreimal um den stühlingerpark herum, zweimal mittendurch über die wiesen. viermal über die blaue brücke, vier mal die treppen am einen ende der brücke runter. durch jede auffindbare seitenstraße, durch schlaglöcher und über bordsteine. hell yeah.]
[fotos? bald.]
quotable (xxi).
"ich bedauere, dass es tatsächlich schwierig ist, ohne erotische Hintergedanken (...) mit Dir zu umzugehen - obwohl es einfacher geworden ist. (...)Der Gedanke an Dich sorgt eben immer noch für einige Verwirrung in meinem Gefühlsleben."
[aus der reihe: e-mails von katholisch verheirateten männern.]
[extrem viel höhenflug-content in den letzten tagen.]
[aus der reihe: e-mails von katholisch verheirateten männern.]
[extrem viel höhenflug-content in den letzten tagen.]
quotable (xx).
"U verlier nich Deinen fucking geilen Humor, Du olle Trulla Du machst dat. Isch weiss dat. Allet wat de brochs is schon bei Disch im Kopp"
[♥]
Sonntag, 30. September 2007
latenight working.
das ablegen, umdrehen und ausblenden jeglicher uhren am handgelenk, im regal oder auf dem bildschirm ist tatsächlich ein recht effektives mittel, um beim arbeiten die zeit zu vergessen.
[jetzt müssen nur noch mittel gefunden werden, alle unwissenschaftlichen inhalte des internets unzugänglich zu machen und den kater vom nerven abzuhalten. im moment versucht er gerade alle zwei minuten, den auftauenden suppenklotz anzulutschen, von dessen heißmachung und verzehr ich mir einen spätnächtlichen wachmachschub erhoffe. irgendwann habe ich mal geschrieben, dass eine katze als haustier das leben enorm erleichtert. das muss ich teilweise revidieren, denn es gilt zumindest in situationen, die den dringenden wunsch nach ungestörtem sex oder einer ruhigen arbeitsatmosphäre enthalten nur dann, wenn das tier sich irgendwo zusammenrollt und einfach niedlich aussehend die schnauze hält. aber dieses um- und runterschmeißen von dingen, das unvermittelte bespringen des überladenen schreibtisches, das penetrante herumnölen, krawallartige durchdiebudepesen und, im spezifischen fall einer sexsituation: das indiskrete beschnuppern freigelegter geschlechtsorgane und das rücksichtslose übertrampeln der koitierenden macht einen einfach nur w a h n s i n n i g.]
[jetzt müssen nur noch mittel gefunden werden, alle unwissenschaftlichen inhalte des internets unzugänglich zu machen und den kater vom nerven abzuhalten. im moment versucht er gerade alle zwei minuten, den auftauenden suppenklotz anzulutschen, von dessen heißmachung und verzehr ich mir einen spätnächtlichen wachmachschub erhoffe. irgendwann habe ich mal geschrieben, dass eine katze als haustier das leben enorm erleichtert. das muss ich teilweise revidieren, denn es gilt zumindest in situationen, die den dringenden wunsch nach ungestörtem sex oder einer ruhigen arbeitsatmosphäre enthalten nur dann, wenn das tier sich irgendwo zusammenrollt und einfach niedlich aussehend die schnauze hält. aber dieses um- und runterschmeißen von dingen, das unvermittelte bespringen des überladenen schreibtisches, das penetrante herumnölen, krawallartige durchdiebudepesen und, im spezifischen fall einer sexsituation: das indiskrete beschnuppern freigelegter geschlechtsorgane und das rücksichtslose übertrampeln der koitierenden macht einen einfach nur w a h n s i n n i g.]
thinking (xviii).
die tatsache, dass ich meinen vornamen nicht mag, kombiniert damit, dass ich einen spitznamen habe, den ich sehr mag und dem umstand, dass viele leute, die bislang nur meinen richtigen vornamen kannten, irgendwann dazu übergehen, mich bei meinem spitznamen zu nennen. weil sie finden, dass der viel besser zu mir passt.
['eva' vs. 'ella'.]
['eva' vs. 'ella'.]
reducing myself (ii).
bei der suche nach einem rumgammel-shirt in der hintersten ecke des kleiderschranks auf mein abishirt gestoßen: sehr kurzes, sehr klein ausfallendes mädchenshirt größe xl. angezogen und erstaunt festgestellt, dass es jetzt nicht mehr annähernd so eng sitzt, wie damals. das heißt, ich bin derzeit so 'schlank' wie seit mindestens fünf jahren nicht mehr.
[und trotzdem wiege ich noch immer so viel.]
[und trotzdem wiege ich noch immer so viel.]
Samstag, 29. September 2007
planet n.
ich mag den ort des geschehens. da geschieht immer so viel.
[what happens at n., stays at n.]
[what happens at n., stays at n.]
Freitag, 28. September 2007
abendplanung.
kein spinning. dafür später mit einem liit to go zurück an den ort des geschehens. oh lovely self destruction.
[im übermut fühl ich mich gut.]
[im übermut fühl ich mich gut.]
you want your life to fit to a soundtrack (viii).
i'm becoming less to find as days go by
fading away
well you might say
i'm losing focus
kind adrifting into the abstract in terms of how I see myself
sometimes I think I can see right through myself
sometimes I think I can see right through myself
sometimes I can see right through myself
less concerned about fitting into the world
your world that is
because it doesn't really matter anymore
(no it doesn't really matter anymore)
none of this really matters anymore
yes I'm alone but then again I always was
as far back as I can tell
i think maybe it's because you never were really real to begin with
i just made you up to hurt myself
i just made you up to hurt myself
i just made you up to hurt myself
i just made you up to hurt myself
i just made you up to hurt myself
i just made you up to hurt myself
and it worked
yes it did!
there is no you
there is only me
there is no you
there is only me
there is no fucking you
there is only me
there is no fucking you
there is only me
only
only
only
the tiniest little dot caught my eye and it turned out to be scab and i had this funny feeling
like i just knew it was something bad
i just couldn't leave it alone, picking at that scab
was a doorway trying to seal itself shut
but I climbed through
now i am somehwere i am not supposed to be, and i can see things i knew i really shouldn't see
and now i know why (yeah now i know why)
things aren't as pretty
on the inside
nine inch nails | 'only'
Donnerstag, 27. September 2007
priceless.
donnerstags früh am linken apothekenschalter stehen, während am rechten ein müffelnder alter mann steht, der, vermutlich aufgrund seiner eigenen schwerhörigkeit, der apothekerin den schönen satz "ICH BRAUCH WATT GEJEN HÄMMORIIIDEN" ins gesicht brüllt.
und dann lächelnd die entschuldigenden blicke der mich bedienenden apothekerin entgegnen und, zwar nicht brüllend, aber doch laut und deutlich sagen: "genau das bräuchte ich auch. und dazu kondome und gleitcreme, bitte."
und dann lächelnd die entschuldigenden blicke der mich bedienenden apothekerin entgegnen und, zwar nicht brüllend, aber doch laut und deutlich sagen: "genau das bräuchte ich auch. und dazu kondome und gleitcreme, bitte."
Mittwoch, 26. September 2007
auslieferung, freiwillige.
schonmal ins bett gehen und noch was lesen, das handy aber mitnehmen: könnte ja sein, dass er sich tatsächlich entscheidet, auf dem heimweg noch kurz vorbeizukommen.
[einander auf gegenseitigem einverständnis beruhend benutzen.]
[einander auf gegenseitigem einverständnis beruhend benutzen.]
at the gym (vii).
es gibt wenig, wofür ich den hiesigen dialekt mag. aber eine sache, die der badische dialekt richtig gut kann, ist den engen zusammenhang von spinning und totalem wahnsinn deutlich zu machen.
und das geht so:
'spinnen', ja das trifft ganz gut das, was man da tut, wenn man die trittfrequenz steigert, obwohl die oberschenkel schon brennen; den widerstand noch höher dreht, obwohl man meint, die beine schon fast nicht mehr zu spüren; die trittfrequenz bei noch höherem widerstand beibehält, ob wohl einem der schweiß nur so vom körper rinnt.
vielleicht ist es doch so, wie spinningtrainerin e. mal sagte: wir sind alle verrückt und bei ihr in therapie.
[heute dann radhose durchgescheuert. großes loch an oberschenkelinnenseite. kack, ey.]
und das geht so:
"kommsch zum schpinne?"oder auch
"un? g'schponne?"
'spinnen', ja das trifft ganz gut das, was man da tut, wenn man die trittfrequenz steigert, obwohl die oberschenkel schon brennen; den widerstand noch höher dreht, obwohl man meint, die beine schon fast nicht mehr zu spüren; die trittfrequenz bei noch höherem widerstand beibehält, ob wohl einem der schweiß nur so vom körper rinnt.
vielleicht ist es doch so, wie spinningtrainerin e. mal sagte: wir sind alle verrückt und bei ihr in therapie.
[heute dann radhose durchgescheuert. großes loch an oberschenkelinnenseite. kack, ey.]
Dienstag, 25. September 2007
nightmare works.
[platzhalter für blogeintrag über schlimme träume mit dir in der hauptrolle, enttäuschung, die mangelhafte nachvollziehbarkeit deines derzeitigen
verhaltens und die traurigkeit beim durchlesen alter emails und sms.]
verhaltens und die traurigkeit beim durchlesen alter emails und sms.]
my precious.
gestern nach dem sport dann der termin in der fahrradwerkstadt: zukünftiges bike angucken gehen. mit t² (nein, nicht die spinningaffäre) einen erfahrenen mountainbiker mit dahin genommen, der seinen job als
kompensator meines mangelnden fachwissens auch ziemlich super er-ledigt hat.
jedenfalls: das zukünftige bike sieht in echt ja noch much more sexy aus, als auf der pdf-file. und wir verstehen uns gut: eine runde damit durch den stühlinger geheizt, zweimal über die brücke und einmal quer über die matschigen parkwiesen. sogar eine kleine treppe runtergefahren (ha! ich kann's noch!) und dabei dann gemerkt, dass die gabel halt nicht so die superste ist: stahlfeder, relativ wenig federweg, naja, naja. für den anfang wird es reichen; für schotterpisten und einfachere trails; fiese trails mit vielen wurzeln sind damit aber nicht so angesagt. innerlich schonmal drauf eingestellt, den nächsten batzen zusammengespartes geld dann irgendwann in eine bessere gabel zu investieren.
preis? kein ausgesprochenes schnäppchen, aber fair dafür, dass das rad vorher einer komplett-auf-vordermann-bringung inklusive neuer bremsbeläge unterzogen wird und ich außerdem noch richtig gute neue reifen raushandeln konnte.
insgesamt ungeduldige vorfreude deutlich spürbar; warten auf den anruf, der mir sagt, wann genau ich das bike dann bekomme.
[übertroffen wurde das date mit dem bike dann aber noch vom rest des abends: mit t² feierabendbier gekauft und mir sachen-erklären-lassend nach hause gelaufen. dort dann gemeinsam käsebrote gefuttert und dazu mtb-filmchen und mtb-websites angeschaut; anschließend 'brazil' geguckt. gemütlich gammelnd mit laptop auf bett und kopf auf schulter: alles sehr schön und vor allem sehr schön vertraut. upgrade von 'gute freunde' auf 'richtig gute freunde' proceeding.]
kompensator meines mangelnden fachwissens auch ziemlich super er-ledigt hat.
jedenfalls: das zukünftige bike sieht in echt ja noch much more sexy aus, als auf der pdf-file. und wir verstehen uns gut: eine runde damit durch den stühlinger geheizt, zweimal über die brücke und einmal quer über die matschigen parkwiesen. sogar eine kleine treppe runtergefahren (ha! ich kann's noch!) und dabei dann gemerkt, dass die gabel halt nicht so die superste ist: stahlfeder, relativ wenig federweg, naja, naja. für den anfang wird es reichen; für schotterpisten und einfachere trails; fiese trails mit vielen wurzeln sind damit aber nicht so angesagt. innerlich schonmal drauf eingestellt, den nächsten batzen zusammengespartes geld dann irgendwann in eine bessere gabel zu investieren.
preis? kein ausgesprochenes schnäppchen, aber fair dafür, dass das rad vorher einer komplett-auf-vordermann-bringung inklusive neuer bremsbeläge unterzogen wird und ich außerdem noch richtig gute neue reifen raushandeln konnte.
insgesamt ungeduldige vorfreude deutlich spürbar; warten auf den anruf, der mir sagt, wann genau ich das bike dann bekomme.
[übertroffen wurde das date mit dem bike dann aber noch vom rest des abends: mit t² feierabendbier gekauft und mir sachen-erklären-lassend nach hause gelaufen. dort dann gemeinsam käsebrote gefuttert und dazu mtb-filmchen und mtb-websites angeschaut; anschließend 'brazil' geguckt. gemütlich gammelnd mit laptop auf bett und kopf auf schulter: alles sehr schön und vor allem sehr schön vertraut. upgrade von 'gute freunde' auf 'richtig gute freunde' proceeding.]
Abonnieren
Posts (Atom)
